Begeisterte Teilnehmer beim Sicherheitstraining für Motorsegler

Theoretisches Wissen auffrischen, das Verhalten in Notfällen trainieren, sich ungewohnten Situationen stellen und damit die eigene Komfortzone erweitern sowie den Kontakt zwischen den Vereinen intensivieren – das waren die Ziele des ersten Flugsicherheitstrainings für Motorsegler, das am Sonntag, dem 17. Juli auf dem Flugplatz in Pfarrkirchen durchgeführt wurde. Begeisterte Teilnehmer und positives Feedback aller Beteiligten bestätigten dem Organisator und Fluglehrer Martin Schwibach vom LSC Pfarrkirchen, dass der Plan aufgegangen war. Gemeinsam mit seinen Kollegen Simon Wachter (LSC Pfarrkirchen, SSV Cham) und Stefan Kronberger (LSV Straubing) hatte er ein interessantes Programm zusammengestellt. Durch die vereinsübergreifende Zusammenarbeit konnten die teilnehmenden Piloten weitere Motorsegler kennenlernen und Erfahrungen mit anderen Fluglehrern sammeln. 

Ein gemeinsames Frühstück bot den idealen Rahmen für die, auf das Tagesprogramm abgestimmte, praxisorientierte Theorie. Themen waren unter anderem Flugplan, Angebote zur Flugwettervorhersage, Notfallverfahren und Funksprechverkehr mit Luftverkehrskontrollstellen. Im Anschluss bekamen die Teilnehmer die Aufgabe, die Flugvorbereitung für den Streckenflug am Nachmittag zu erstellen. Mit der Flugvorbereitung in der Tasche ging es schließlich ans Fliegen. Neben dem Samburo aus Pfarrkirchen standen die Super Dimona aus Cham und der SF 25 C-Falke aus Straubing zur Verfügung. Zur Eingewöhnung auf den neuen Flugzeugen hatten die Fluglehrer verschiedene Übungen vorbereitet. Nachdem sich die Piloten mit den Mustern vertraut gemacht hatten, wurde das Vorgehen in Notfällen, z. B. bei einem Motorausfall kurz nach dem Start trainiert. 

Nach der Mittagspause stand der bereits geplanten Streckenflug auf dem Programm. Mittels Koppelnavigation flogen die Piloten in Begleitung der Fluglehrer nach Schönberg, wobei der Kontakt zur FIS hergestellt wurde. Für den zweiten Streckenabschnitt zum Wendepunkt am VOR Salzburg durften elektronische Geräte zur Flugplanung verwendet werden. Die Herausforderung hier war das Durchqueren der Kontrollzone Salzburg mit dem exakten Halten der Höhe und des Kurses sowie der Funkkontakt mit Salzburg Radar. Auf dem Rückweg über Burghausen nach Pfarrkirchen wurde der Streckenflug mit dem Einfliegen in die Platzrunde und dem Funkverkehr an unkontrollierten Flugplätzen abgeschlossen. 

Sowohl Teilnehmer als auch Fluglehrer konnten von diesem erfolgreichen Tag viele Erfahrungen mitnehmen und alle Beteiligten waren sich einig: Es wird nicht das letzte Training dieser Art gewesen sein. 

Mose Sicherheitstraining Gruppenfoto

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