Kirchliches aus "höherer Perspektive" betrachtet

Pfarrer Steinfeld Rundflug

Pfarrer Joachim Steinfeld (links) mit seinem Piloten Wolfgang Hascher im Motorsegler des Luftsportclub Pfarrkirchen vor dem Start zum Rundflug über seine Pfarrgemeinden und die Domstadt Passau.

Wittibreut. Pfarrer Joachim Steinfeld besichtigte unlängst seine beiden Pfarrgemeinden Ulbering und Wittibreut sowie seinen schulischen Wirkungsort Simbach aus der Luft per Flugzeug. Ermöglicht wurde dies vom Wittibreuter Bürgermeister Ludwig Gschneidner, der dem Geistlichen damit unter anderem für sein mittlerweile 10-jähriges beispielhaftes Wirken in der Gemeinde ein Dankeschön darbieten wollte. Und so konnte sich der Geistliche einmal einen anderen und nicht alltäglichen Überblick verschaffen, sozusagen aus einer "höheren Perspektive". Für das Vorhaben hatte der Heilige Petrus für seinen Pfarrer auch gute Wetterbedingungen parat gehalten: Einer der letzten schönen Sommertage konnte bei besten Flugbedingungen genutzt werden. Und so stieg der Geistliche zum Piloten Wolfgang Hascher in das Motorsegelflugzeug „Samburo“ des Luftsportclub Pfarrkirchen. Nach dem Start ging es von Pfarrkirchen aus nach einem Blick auf die Gartlberg-Kirche gleich nach Wittibreut und Ulbering zu den beiden Kirchen, über denen in sicherer Höhe einige Kreise geflogen wurden. Anschließend wurde Simbach angesteuert, danach führte die Route innabwärts bis nach Passau, wo der Dom und die gesamte Stadt in der Vormittagssonne ein prächtiges Bild ergaben. Ein Abstecher führte noch donau-aufwärts zur Abtei Schweiklberg, die ebenfalls in ihrer gelungenen Einbettung in die Umgebung betrachtet werden konnte. Pfarrer Joachim Steinfeld zeigte sich nach der Landung am Flugplatz Kaismühle erfreut: „Das ist einmal eine völlig andere Perspektive, in der die Welt so ruhig und friedlich vorbeizieht. Und besonders die Kirchenbauten zeigen deutlich, wie sie als Mittelpunkte ihre Ortschaften um sich herum gruppieren - ein Eindruck, den man natürlich vom Boden aus nie gewinnen kann.